Küche/Bar

Küche/Bar

Die Küche/Bar spielt mit der Leichtigkeit der Elemente:
– schwebender Tresen
– hängende Einbauten

Dem Künstler Julian Sippel ging es um das Aufbrechen der Volumen, der Flächen, der Betonung der Linie und Konturen. Dazu verwendete er helle Farben.
Julian mag Brüche, deshalb arbeitete er mit einem Nebeneinander von Gegensätzen:
– hochwertige Materialien (Messing, Granit) /// banale Materialien (Pressspan, Zinkrohr)
– strenge Rechtwinkligkeit /// Dreiecke, Fünfecke, spitze Winkel
– klare, harte Kanten, spitze Winkel /// eine weich leuchtende Blume
– Wiederholungen der immer gleichen Elemente /// Bruch dieser Regel

Weiter ist Julian die Sichtbarkeit der Konstruktion und die Grenzen der Statik ein wichtiges Thema bei diesem Bau gewesen. Er schreibt dazu:
Die Statik geht bis an die Grenzen des Machbaren. Scheinbar Nichts steht auf dem Boden, Lasten werden über Umwege abgeleitet.
Die Konstruktion ist spannend. Darum soll man sehen können, wie sie funktioniert, das „Last abtragen“ mit den Augen verfolgen können.

Nachts ist die Beleuchtung ausgeschaltet, alle schlafen.
Nur die Weiße Blume strahlt hell und taucht den Flur in ein weiches Licht.